Studie zu Brustkrebs

Vermeidbare Risikofaktoren
Übergewicht, rauchen, falsche Ernährung


Etwa 30 Prozent aller Bustkrebserkrankungen nach den Wechseljahren ließen sich durch mehr Bewegung und den Verzicht auf Hormonersatztherapie vermeiden, so das Ergebnis einer von der Deutschen Krebshilfe geförderten Studie. Epidemiologen hatten 6386 weibliche Kontrollpersonen sowie 3074 Patientinnen, bei denen nach dem Eintritt der Wechseljahre Brustkrebs diagnostiziert worden war verglichen. Anhand dieser Daten wurde der Anteil an Krebsfällen berechnet, die sich auf einen bestimmten Risikofaktor (beziehungsweise auf eine bestimmte Kombination mehrerer Risikofaktoren) zurückführen lassen.

Folgestörung nach Operation und Bestrahlung

Nach Entfernung der Achselhöhlen-Lymphknoten Verhaltensempfehlungen zum Thema Lymphödem

Her2/neu und Brustkrebs

Bei wem wirkt die Therapie? – Die Rolle der Biomarker


Dr. med. Marc Azémar

Die Krebsforscher arbeiten seit Jahren daran, neue zielgerichtete Therapien zu entwickeln, in der Hoffnung, die Nebenwirkungen gering zu halten, die Wirkung für die Patienten zu verbessern und die Überlebenszeit zu verlängern. Leider kann bislang kein Test mit Sicherheit voraussagen, ob die eingeleitete Therapie einen Einfluss auf das Gesamtüberleben haben wird. Aber es gibt Marker im Gewebe oder im Blut, die helfen können, diejenigen Patienten herauszufinden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Überlebensvorteil durch die Therapie haben.

Leitlinie zur Brustkrebstherapie

Frauen wollen psychoonkologische Beratung

Prof. Dr. phil. Joachim Weis

Rehabilitation nach Brustkrebs

Wichtige Hilfe bei Bewältigung der Erkrankung


Dr. med. Andreas Mumm

Mit 40.000 Reha-Verfahren ist Brustkrebs die häufigste Indikation der stationären onkologischen Rehabilitation in Deutschland. Behandelt werden die körperlichen, seelischen und sozialen Folgen der Brustkrebserkrankung. Dies betrifft die direkten Operations- und Bestrahlungsfolgen sowie die kurz- und langfristigen Medikamentenfolgen durch Chemotherapie, antihormonelle Therapie und Antikörper. Hilfen bei der Krankheitsbewältigung, Vermittlung von Informationen, Reduktion von Ängsten, Förderung des Selbstwertgefühls und heilende Unterstützung im sexuellen Leben und Erleben sind typische Themen der Rehabilitation.

Brust-Rekonstruktion nach Brustkrebs Operation

Studie untersucht Lebensqualität und Reha-Bedarf


Dr. Stephanie Waibel

Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung der Frau mit über einer Million Neuerkrankungen pro Jahr. In der Bundesrepublik Deutschland erkranken jedes Jahr zirka 57.000 Frauen neu an Brustkrebs. An der Klinik für Rehabilitation und Nachsorge der Klinik für Tumorbiologie stellen Frauen nach Brustkrebs mittlerweile mehr als die Hälfte der Behandelten dar. Die Tendenz ist hierbei seit Jahren steigend.

Mammographie Screening – erste positive Bilanz

Bessere Heilungschancen durch Früherkennung


Barbara Riess

Aktuelle Therapien

Behandlungsziele für Erkrankung mit individuell unterschiedlichem Verlauf


PD Dr. med. Klaus Mross

DEN Brustkrebs, DAS eine Mammakarzinom gibt es nicht. Die Tumorbiologie jedes einzelnen Mammakarzinoms ist unterschiedlich und deshalb wird auch das therapeutische Vorgehen durch zahlreiche individualspezifische Faktoren bestimmt. Fakt ist: In Deutschland erkranken jährlich etwa 57.000 Frauen neu an Brustkrebs. Nach Abschluss der Primärbehandlung mit dem Ziel der Heilung erleben zirka 50 Prozent aller Brustkrebspatientinnen eine Fernmetastasierung.

Familiärer Brustkrebs

Gründung eines bundesweiten Selbsthilfe-Netzwerkes

Barbara Riess

„Ich war 33 Jahre alt und stand mitten im Leben, als ich die Diagnose ‚Brustkrebs’ erhielt“, berichtet Gundel Kamecke. Sie hatte einen Knoten in der Brust getastet und war zum Arzt gegangen. „Mit 33 Jahren bekommt man keinen Brustkrebs“ beschied der Arzt zunächst. Doch er hatte unrecht – leider. Gundel Kamecke war tatsächlich mit 33 Jahren an Brustkrebs erkrankt und sie musste feststellen, dass dies in ihrer Familie relativ häufig der Fall war.

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