Komplementärmedizinische Beratung

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Dr. med. Matthias Rostock

Der Begriff „komplementäre“ oder „ergänzende Therapien“ wird je nach Definition enger oder weiter gefasst. Es gibt eine Reihe von nichtmedikamentösen Therapien, die ergänzend zur spezifischen Krebsbehandlung zu empfehlen sind. In der Klinik für Tumorbiologie können die Patienten zum Beispiel an folgenden Angeboten teilnehmen: Sport- und Bewegungstherapie, physikalische- und Physiotherapie, ernährungsmedizinische Konzepte, psychologische Gespräche und Gruppenangebote sowie künstlerische Therapien.

komplementaermedizinische beratungDarüber hinaus bietet ein umfassendes Vortragsprogramm Antworten auf Fragen wie zum Beispiel nach der Misteltherapie, Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen,  sekundären Pflanzenstoffen und vielem mehr. Viele allgemeine Fragen können häufig bereits durch diese Informationsvorträge beantwortet werden. Spezielle, ganz auf die persönliche Situation bezogene komplementärmedizinische Fragen sollten mit dem Arzt besprochen werden. Viele Nebenwirkungen antitumoraler Therapien und krankheitsbedingte Folgestörungen wie Schleimhautentzündungen, Magen-Darm-Beschwerden oder auch klimakterische Beschwerden unter antihormoneller Behandlung lassen sich positiv mit pflanzenheilkundlichen Therapiemöglichkeiten beeinflussen.

Seit April 2007 gibt es die Möglichkeit, sich in der Ambulanz der Klinik für Tumorbiologie naturheilkundlich und komplementärmedizinisch beraten und behandeln zu lassen. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Patienten ein Therapiekonzept zu erarbeiten, in dem Naturheilkunde und seine onkologische Behandlung zusammenpassen. Dafür ist es erforderlich, objektive wissenschaftliche Daten heranzuziehen, darüber hinaus aber auch subjektive individuelle Heilfaktoren des jeweiligen Patienten herauszufinden und einzubeziehen, um zu einem tragfähigen und Erfolg versprechenden Gesamtkonzept gelangen zu können.


Dr. med. Matthias Rostock

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